akute Hirnblutung in den Subarachnoidalraum zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea und Pia mater. Die Subarachnoidalblutung ist ein lebensbedrohliches Krankheitsbild.
Ursache: Die häufigsten Ursachen sind ein Schädel-Hirn-Trauma, der Riss einer Arterienerweiterung (Hirnaneurysma) oder einer Gefäßgeschwulst (Angiom) der Hirngefäße.
Befund: Es kommt sehr plötzlich zu stärksten, oft hinterkopfbetonten Kopfschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen. Der Betroffene wird meist benommen, es kann sich eine völlige Bewusstlosigkeit entwickeln.
Behandlung: Die genaue Diagnose wird mithilfe der Schädelcomputertomografie oder einer Angiografie gestellt. Eine Operation erfolgt innerhalb der ersten 3 Tage oder nach 12 Tagen. Es ist eine intensivmedizinische Betreuung des Erkrankten mit Überwachung von Kreislauf und Atmung erforderlich. Die Sterblichkeit ist hoch. Etwa ein Drittel der überlebenden Erkrankten behält ein neurologisches Defizit. Nicht operierte Hirnaneurysmen führen häufig zu einer erneuten Blutung.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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